
Homöopathie, Bachblüten, Pflanzenheilkunde, Schüßler Salze
H O M Ö O P A T I E
Dass die Homöopathie wirkt, hat sie in den letzten 200 Jahren bewiesen. Die Homöopathie ist sicher, noch nie musste ein homöopathisches Medikament aus dem Handel gezogen werden.
Die homöopatische Lehre über die Heilung von Krankheiten wurde von dem deutschen Arzt und Chemiker Christian Hahnemann begründet. Hahnemann war sehr gebildet. Er sprach acht Sprachen, verstanden hat er noch einige mehr. Unbefriedigt über die Anwendungen und Möglichkeiten der damaligen Medizin widmete er sich der Suche zur Auffindung der Heilkraft der Arzneisubstanzen. Die homöopathischen Heilmittel entstammen dem pflanzlichen, tierischen und mineralischen Bereich.
Was ist Homöopathie?
Die Homöopathie ist einer klar umrissene Therapieform. Sie kann Ihnen sowohl bei akuten Erkrankungen schnelle Hilfe leisten, aus auch schon länger bestehende Leiden, Veränderungen und chronische Krankheitszustände heilen, bzw. lindern. Ihre natürlichen Regulations- und Ausheilungsvorgänge werden mobilisiert. Die Vorteile dieser Behandlung liegen darin, dass nicht Symptome unterdrückt werden (wie bei der Behandlung mit chemischen Medikamenten), sondern Ausheilung und Wiederherstellung der Funktion von erkranktem Gewebe angeregt werden. Dabei wird Ihre Grundkonstitution gestärkt und das Allgemeinbefinden bessert sich.
Hier ein kleiner Einblick in den homöopathischen Arzneimittelschatz. Solange Sie unerfahren sind, sollten Sie besser auch in scheinbar einfachen oder harmlosen Fällen fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen.
Fieberhafter Infekt, Grippaler Infekt, Erkältungsinfekt
Bei plötzlichem und heftigem Beginn eines Infekts bewähren sich als erste Mittel:
Aconitum: Stürmischer Beginn, ängstliche Unruhe. Am Anfang Frost-schauer, trockene, heiße Haut. Die Erkrankung ist meist noch nicht lokalisiert - evtl. kurzer, trockener Husten.
Belladonna: Plötzlicher Beginn eines allgemeinen Infekts mit roter, schweißiger Haut. Charakteristische Symptomen-Trias: Heiß, rot, klopfende Empfindung. Folgt gut nach Aconitum, wenn der Schweiß beginnt.
Bei allmählichem Beginn eines Infekts zum Beispiel:
Ferrum phosphoricum: Fiebermittel bei rasch erschöpften Menschen mit geringer Abwehrkraft und Neigung zu Nasenbluten und Mittelohrentzündung
Gelsemium: Fieberhafter Infekt mit Frösteln, zittriger Schwäche und Benommenheit. Der Infekt entwickelt sich allmählich, meist 1 - 2 Tage nach Abkühlung. Meist Durst. Wässriger, brennender, scharfer Fließschnupfen mit Reizung des Pharynx und Schluckbeschwerden oder Bronchitis mit geringem Auswurf.
Eupatorium perfoliatum: Der ganze Körper tut weh: Im Rücken wie zerschlagen, tiefsitzende Schmerzen in Knochen und Gelenken, wie verrenkt. Klopfende oder berstende Kopfschmerzen, schmerzhafter Husten, muss den Brustkorb festhalten.
Weitere Indikationen sind:
- Kopfschmerzen, Migräne
- Schilddrüsenerkrankungen
- Hauterkrankungen
- Herz- und Kreislaufstörungen, hoher und niedriger Blutdruck
- Venenerkrankungen
- Magen-, Darm-, Leber-, Gallebeschwerden
- Nieren- und Blasenerkrankungen
- Rheuma, Arthritis, Arthrose
- Folgen von körperlichen Verletzungen
- Folgen von seelischen Verletzungen
Schon unsere Vorfahren wussten, dass Krankheit in unserem Innern, in der Seele oder Psyche des Menschen entsteht. Erklärende Sätze hierfür bietet unsere Sprache. Zum Beispiel: "Mir ist etwas an die Nieren gegangen" oder "Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen".
Eine weitere Möglichkeit der Therapie, vor allem bei psychischen Belastungen ist die:
B A C H - B L Ü T E N T H E R A P I E
"Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein ein Korrektiv, ein Werkzeug, dessen sich unsere eigene Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen. Um uns von größeren Irrtümern zurück zu halten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zu bringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen". (Dr. Bach)
Die Therapie mit Bachblüten erfährt in den letzten Jahren eine immer größere Beliebtheit. Dies ist auch verständlich, da man mit den 38 Blüten-essenzen auf sanfte und nebenwirkungsfreie Art den Körper und vor allem die Seele wirkungsvoll unterstützen kann.
Dr. Edward Bach, der Entwickler dieser Therapieform, kam ursprünglich aus der Homöopathie, in der er sich große Verdienste erworben hat. Sein Hauptwerk lag allerdings in der Nutzbarmachung der Blütenkräfte. Diese wirken mit ihren positiven Schwingungen auf den Patienten ein, so dass schon nach wenigen Tagen eine Verbesserung des Seelenzustandes zu spüren sein kann.
Symptome und zugeordnete Bachblüten (12 Blüten)
Wenn ihr Nervenkostüm flattert, wenn Sie Furcht empfinden, Ihr Herz bis zum Hals schlägt, aber auch, wenn Sie in tiefe Depression fallen. Dann sollten Sie zu "Rock Rose" greifen.
Haben Sie Angst, aber nicht so stark, dass Sie glauben Ihr Herz müsste augenblicklich stehen bleiben. Dann ist "Mimulus" das Mittel der Wahl.
Gehören Sie zu den ruhelosen Menschen, die ängstlich und gequält dreinschauend durch das Dasein gehen? "Ja!" Sie sollten zu "Agrimony" greifen.
Wer immer unentschlossen ist, immer wieder schwankend seine Meinung ändert, nie so richtig "Ja" sagen kann, wer das "Jein" vorzieht, das "Ja vielleicht", ist mit "Scleranthus" gut bedient.
Sind Sie ständig schläfrig? Gehen Sie wie im Traum durch die Welt? Machen Sie alles, was Sie machen, lustlos, gleichgültig? Haben Sie keine Freude am Leben? Dann sind Sie ein Fall für "Clematis".
Bei Selbstmitleid, wenn man sich schlecht behandelt fühlt und das Gefühl hat, sein Leid nicht verdient zu haben, hat sich "Chicory" bewährt.
Fehlt an an Selbstvertrauen, muss man immer erst die Meinung der anderen ausloten, um sich endgültig entscheiden zu können, ist "Cerato" angezeigt. Aber auch, wenn jede erdenkliche Behandlung, von der man nur im entferntesten hört, sofort ausprobiert werden muss.
Negatives Denken, Mutlosigkeit, Depression, Deprimiertsein, das erfordert "Gentian".
Willensstarke Menschen, die auch rechthaberisch sind, stetig alles besser wissen wollen und ihrer eigenen Vorstellung zufoge meist "mit dem Kopf durch die Wand" wollen, benötigen "Vervain".
Ungeduldige Zeitgenossen, denen selbst bei Krankheit die Genesung viel zu langsam fortschreitet, für den ist das Mittel der Wahl "Impatiens".
Ruhigen und tapferen Patienten, die sich niemals beklagen, die andere nicht beunruhigen wollen, weil sie krank sind, und die danach streben, aus eigener Kraft gesund zu werden. Ihnen kann mit "Water Violet" geholfen werden.
Menschen, die sich schwach fühlen, kraftlos, ausgelaugt, blass aussehen, dür die ist eine Therapie mit "Centaury" bestens geeignet.
Oft sind die Wirkungen der Bach - Blüten erstaunlich, besonders auch bei Kindern; ja sogar Tiere und Pflanzen reagieren auf die Blütenenergien.
Literatur: "Durch Bachblüten zu Wohlbefinden und innerer Harmonie", Sigrid Schmidt
Schüßler Salze (Biochemie)
Dies ist eine Konstitutions- und Substitutionstherapie mit natürlichen mineralischen Salzen. Diese Therapie normalisiert den gestörten Zellstoffwechsel und wurde von Dr. Heinrich Schüßler (1821 - 1898) aus der Homöopathie entwickelt.
Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)
Sie ist die älteste Form der Medizin. Viele Heilpflanzen sind seit Jahrhunderten bekannt und erprobt. Die arzneiliche Aufbereitung ergibt Tinkturen und Extrakte zur innerlichen und äußerlichen Anwendung, Salben und Teezubereitungen.
Spagyrik
Dies ist eine besondere Form der Arzneimittelherstellung vorwiegend aus Pflanzen, die schon vor dreitausend Jahren im alten Ägypten bekannt war. Im Mittelalter war sie eine Domäne der Alchimisten. Die spagyrischen Mittel werden durch Vergärung, Destillation und Veraschung gewonnen. Wobei auch der richtige Zeitpunkt, sowie die Planetenkonstellationen berücksichtigt werden. Die Produktion dieser Mittel ist recht kompliziert.
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